Ähnlich wie Tochter Karin ihre Mutter Astrid Lindgren gebeten hatte, ihr Geschichten über bestimmte Personen zu erzählen, haben auch die eigenen Kinder eigene Figuren, die sie sich ausdenken und über die sie etwas hören möchten. Für Gutenachtgeschichte eignen sich diese Figuren gut, da die Kinder im Verlauf der Geschichte selbst zu Wort kommen und so ihren Tag besser verarbeiten können.

Erinnerung an Geborgenheit

Auch wenn die Geschichten, die man abends aus dem Stegreif seinen Kindern erzählt, nicht so viele Zuhörer oder Leser bekommen, wie es beispielsweise Pippi Langstrumpf in über 70 Jahren in verschiedenen Ländern weltweit gelungen ist, so sind sie doch Zeugnisse und Meilensteine des Zusammenlebens von Eltern und ihren Kindern. Die Geschichten erzählen, wenn auch teilweise in verschlüsselter Form, von den Erlebnissen, Freuden, Sorgen und Ängsten der Kinder. Und wenn die Zeit der Gutenachtgeschichten irgendwann vorbei ist, geraten die Figuren, die die Kinder in die Nacht begleitet haben, manchmal schnell in Vergessenheit.

Fotoalben und Geschichtenbücher

Um die Erinnerung an das Aufwachsen der Kinder zu bewahren, werden viele Fotos gemacht und daraus Fotoalben erstellt. Wie wäre es also, diese Geschichten, die die Kinder begleiten, auch aufzunehmen, die einzelnen Episoden, die am Abend erzählt werden, aufzuschreiben und diese vielleicht sogar zu illustrieren? Man kann sie dem Kind oder den Kindern beispielsweise zusammen mit dem Fotoalbum überreichen, wenn sie ausziehen. Die Geschichten, die sie gehört haben, als sie müde vom Tag entspannt in ihrem gemütlichen Bett lagen, werden ihnen noch lange in Erinnerung bleiben und ihnen helfen, ohne Angst und mit ihren Eltern im Rücken ihr neues, selbstständiges Leben zu beginnen.

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